Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg "835 Silber"
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Produktinformationen:
"Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg "835 Silber""
Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg 835 Silber.
aus dem Besitz des Deutschen Kreuz in Gold Trägers "Oberleutnant Gerhard Bäker" Kampfflieger
verliehen am 13.6.1941
Ausführung in Silber im Boden mit der Stempelung "Joh.Wagner& Sohn 835" am Sockel ist die Gravur
Pokal mit einer schönen leichten Patina, im herrvorragendem Zustand
Bäker flog unteranderem im Jagdgeschwader Udet und im Kampfgeschwader Hindenburg
https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Personenregister/B/BaekerG.htm
Gerhard Bäker legte 1935 sein Abitur ab und kam anschließend zum Arbeitsdienst. Anschließend meldete er sich freiwillig zur Luftwaffe. 1936 wurde er an die Luftkriegsschule Wildpark-Werder kommandiert und 1938 zum Leutnant befördert. Anschließend wurde er in Fürth zum Zerstörer-Pilot ausgebildet. Obwohl Gerhard Baeker Jagdflieger werden wollte, wurde er im Juni 1938 zum Kampfgeschwader "Hindenburg" versetzt. Im Januar 1940 wurde er als TO zur Neuaufstellung der III./KG 1 nach Burg in Magdeburg versetzt. Mit der He 111 H 3 nahm er am Frankreichfeldzug teil. Nach der Umrüstung auf die Ju 88 A 5 in Münster bei Handorf flog er bereits Mitte November 1940 bis Ende Mai 1941 an den verlustreichen Nachteinsätzen über England mit. Im Juli 1941 erhielt er den Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftkrieg und die goldene Frontflugspange für Kampfflieger. Ab Juni 1941 nahm er am Rußlandfeldzug teil. Ende August 1941 wurde Gerhard Baeker abgeschossen und verwundet. Im Frühjahr 1942 war er wieder fliegertauglich. Im Mittelabschnitt der Ostfront führte er die 12. Staffel des KG 1, mußte aber im Herbst 1942 zu einer Nachoperation ins Lazarett. Im Sommer 1943 übernahm er dann die die 7. Staffel des Geschwaders, mit der er auf die Ju 88 P 4 umgeschult wurde. Im April 1944 wurde die Staffel aufgelöst und Baeker übernahm die 2. Staffel des Kampfgeschwaders 1 zur Umrüstung auf die He 177. Im Juni 1944 meldete er sich freiwillig zur Reichsluftverteidigung. In Rosenau schulte er auf Jagdmaschinen um und absolvierte an schließend die Verbandsflieger-Ausbildung. Hauptmann Baeker übernahm die II. Gruppe des KG 1 und rüstete die Gruppe auf die Me 109 um. Im März 1945 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Bei Kriegsende geriet er in britische Gefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde.
Im Herbst 1947 gelang ihm die Immatrikulation an der TH Stuttgart, wo er bis 1951 Bauingenieurswesen studierte. Anschließend war er in einer Baufirma beschäftigt. Anfang 1956 trat er in die neugegründete Luftwaffe ein. Als Major wurde er in das Bundesverteidigungsministerium kommandiert. 1958 zum Oberstleutnant befördert und 1961 wechselte er in den Führungsstab der Luftwaffe. Ende 1963 wurde er dann als Abteilungsleiter Infrastruktur und Oberst zum Luftwaffengruppenkommando Nord in Münster versetzt. 1974 ging er in Pension.
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